Heirate doch alleine! – 9 Brautjungfern, die (zurecht) die Schnauze voll hatten 🙅

11.10.18, 14:33
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Eine Hochzeit vorzubereiten ist kein Kinderspiel – weswegen sich Braut und Bräutigam Verstärkung ins Boot holen. Aber das sind auch nur Menschen…

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In den Tagen, Wochen, Monaten – oder gar Jahren – vor einer Hochzeit liegen bei vielen Bräuten die Nerven blank. Gästelisten müssen geschrieben werden, Einladungen gestaltet, Veranstaltungsräume gebucht, Kleider gekauft, und, und, und. Da ist es nur verständlich, dass man dabei gelegentlich die Ruhe verliert.
Manche Bräute mutieren aber vor lauter Stress zur berühmt-berüchtigten “Brautzilla” und machen ihren Brautjungfern und Trauzeuginnen das Leben zur Hölle. Auf Reddit berichten einige “Betroffene” von ihren Erfahrungen als Teil einer Horror-Hochzeitscrew – und während ihr vielleicht noch drüber schmunzelt, urteilt nicht, bevor ihr nicht selbst mal eine Braut wart…

#1 Du sollst keine anderen Blondinen neben mir haben

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“Die Braut war blond. Alle Brautjungfern außer mir waren brünett. Sie forderte mich auf, meine Haare für die Hochzeit braun zu färben, weil sie ‘die einzige Blonde sein’ wollte. Ich schlug ihr stattdessen vor, doch einfach meine Stelle als Brautjungfer aufzugeben.
Dafür bin ich bis heute dankbar, weil ich danach hörte, dass die anderen Frauen für die Kleider und den Junggesellinnenabschied mehr Geld ausgeben mussten, als ich in einem Monat verdiene.” (kmmurky)

#2 Danke für dein Mitgefühl

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“Ich hatte eine ektopische Schwangerschaft (das Baby band sich an meinen Eileiter, der dann riss, und ich verblutete fast). Sie verlobte sich kurz darauf. Als sie mich darum bat, ihre Brautjungfer zu sein, sagte sie, ich solle mit einer neuen Schwangerschaft bis nach der Hochzeit warten, in anderthalb Jahren. Aber nicht, weil sonst ein Kleinkind auf ihrer Hochzeit wäre, und auch nicht, weil sie mich nicht dick bei ihrer Hochzeit sehen wollte – sondern weil ich ihrer Verlobung und Hochzeit, wenn ich ein weiteres Kind verlieren würde, die Schau stehlen würde.
Ich war so schockiert, dass ich einfach ablehnte und habe seitdem nie wieder mit ihr gesprochen.” (MommaBearJam)

#3 Gern geschehen!

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“Die beste Freundin meiner Frau ist Floristin und schenkte ihre Dienste einer Freundin zu deren Hochzeit. (Eine riesige Ersparnis!)
Die Hochzeit lief wie geplant und alles war gut. Danach waren die Braut und Brautmutter allerdings wütend auf die Floristen-Freundin, die ihrer Glückwunschkarte kein Geschenk beigelegt hatte und ‘nicht mal für das Essen und Trinken aufgekommen’ war. Vergessen wir ruhig die etwa 1000 Dollar an Blumenarrangements, die die Floristin umsonst beisteuerte.
Diese Freundschaft war nie wieder dieselbe.” (Hard_at_it)

#4 Sorry, Prioritäten?

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“Mein Vater war so dreist, sechs Wochen vor ihrer Hochzeit zu sterben, und sie konnte nicht nachvollziehen, wieso das für mich wichtiger war, als bei ihren Vorbereitungen zu helfen. Ich lernte auf ihrer Hochzeit meinen Mann kennen und habe seitdem nicht mit ihr gesprochen.” (J-squire)

#5 *sprachlos*

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“Ich schaffte es gar nicht erst bis zur Hochzeit. Ich war die beste Freundin der Braut, wir machten echt alles zusammen. Sie stellte sich ihr Hochzeitsteam zusammen und ich war nicht drin. Sie hatte meinen Junggesellinnenabschied geplant, war bei meiner Hochzeit dabei gewesen, etc.
Später fand ich heraus, dass ich nicht Teil des Braut-Teams geworden war, weil ich übergewichtig gewesen war und ihre Mutter gedacht hatte, dass das die Auswahl an Brautjungfern-Kleidern stark einschränken und die Hochzeitsfotos ‘versauen’ würde. Wenigstens weiß ich jetzt, dass ich da knapp entkommen bin.” (volcanicpale)

#6 Manchmal sind sogar die Außenstehenden entsetzt

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“Wedding Planner hier – ich habe schon viel Scheiße miterlebt.
Die Braut lud ihren Exfreund zur Hochzeit ein, weil er ‘einfach ein echt guter Freund ist’. Während dem Hochzeitsempfang geht ihr frischgebackener Ehemann auf die Toilette und sie küsst ihren Exfreund. Ihr fiel auf, dass ich das gesehen hatte, und forderte mich direkt auf, mich um meine Angelegenheiten zu kümmern.
Am Ende des Abends informierte mich der Caterer, dass das Paar die Rechnung noch nicht bezahlt hatte. Wenn sie das nicht noch am selben Abend erledigten, müssten sie draufzahlen. Ich rannte also nach draußen und sagte ihnen Bescheid, bevor sie wegfuhren.
Zwei Tage später rief mich der Bräutigam an, der mich darüber informierte, dass die Braut extrem enttäuscht von meiner ‘unprofessionellen Art’ sei und eine Rückerstattung wünsche. Sie war nicht damit zufrieden, dass ich ‘eine Szene gemacht’ hätte, indem ich rausgerannt war, um ihnen von der Rechnung zu erzählen, um ihnen Extrakosten zu ersparen.
Ich fragte ihn, ob er denn von der Szene wisse, die sie veranstaltet hatte, als sie ihren Exfreund geküsst hatte, während er auf dem Klo gewesen war. Er legte auf.” (Imabigdiva)

#7 Papa, wie kannst du nur?

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“Keine Brautjungfer, aber meine Mutter war viele Jahre lang Hochzeitsfotografin. Kurzfassung: Der Vater der Braut erlitt einen Herzinfarkt, und als er auf der Trage herausgetragen wurde, schrie die schluchzende Braut: ‘Wie konntest du meine Hochzeit so ruinieren?!!!?'” (remberzz)

#8 Eine Regel nach der anderen

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“Eine Freundin bat mich, bei ihrer Spontan-Hochzeit in etwas über einem Monat die Brautjungfer zu sein. Sie zwang uns, ziemlich teure Kleider zu bestellen, und die MUSSTEN auf eine gewisse Länge gekürzt werden. Schuhe mussten bestellt werden. Zehennägel sollten in einer neutralen Farbe lackiert werden und die Fingernägel sollten French Tips haben. Wir durften das aber nicht selber machen – wir MUSSTEN sie uns im Nagelstudio lackieren lassen. Und unsere Haare MUSSTEN von einem professionellen Haarstylisten frisiert werden. […]
Ich musste ihr irgendwann sagen, dass ich es mir nicht leisten konnte, so kurzfristig alles professionell machen zu lassen. Ich würde meine Haare und mein Make-up liebend gern selbst machen. Meine Haare waren eh zu kurz, dass man sie nicht hochstecken konnte.
Sie sagte mir, ihre Mutter könne das Geld für mich auslegen und ich könne es ihr dann zurückzahlen. Das war dann der Tropfen, der das Fass für mich zum Überlaufen brachte.
Ich schickte ihr eine Email, in der ich schrieb, dass ich nicht länger an ihrer Hochzeit würde teilnehmen können. […] Ich hatte seit Jahren nichts von ihr gehört, bis sie mir eines Tages eine Nachricht schickte, in der sie mich darum bat, Geld in ihr Geschäftsmodell zu investieren. Mein Gott.” (killrtofujalapenobiz)

#9 Und diese Braut ist der Tiefpunkt

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“Sie war eine Freundin aus dem College. Wir planten drei Monate lang ihren Junggesellinnenabschied. Sie hielt sich total raus. Als sie sich die Pläne endlich eine Woche davor ansah, sagte sie, das sei nicht das, was sie sich vorgestellt habe.
Dann verschob sie die Hochzeit, für die alle ihrer 400 Gäste schon Reisepläne gemacht hatten, damit sie ihren Traum-Junggesellinnenabschied bekommen konnte.
Sie plante ein 25.000 Dollar teures Wochenende in Las Vegas, buchte die Präsidentensuite für sich selbst und Standard-Zimmer für uns, in denen wir zu zweit schlafen sollten. Dann verlangte sie, dass wir die Reise gerecht unter uns aufteilten (etwa 3.570 Dollar pro Person). Und da war sie nicht mal mit einberechnet!! Sie sagte: ‘Ihr seid meine Brautjungfern, ihr seid quasi verpflichtet, für meinen JGA zu zahlen.’
Ich hatte zu dem Zeitpunkt nicht diese Mengen an Geld und sagte ihr das auch. So ging es auch fünf anderen Brautjungfern (die anderen beiden waren ihre Schwestern).
Sie und ihre Schwestern hatten den Junggesellinnenabschied also alleine.
Am Tag der Hochzeit informierte sie mich darüber, dass ich meine Haare färben müsse (und das selbst zahlen sollte), weil meine Haarfarbe ihrer zu ähnlich sei und das von ihr ablenken würde. ‘Wir haben nicht genug Rotschöpfe, ich dachte mir also, du könntest Rot nehmen.’
Der Höhepunkt war dann erreicht, als sie uns nach der Zeremonie mitteilte, dass wir, um Geld zu sparen, im Gegensatz zu den anderen Gästen kein Essen serviert bekommen würden. ‘Ihr hattet ja schon die Ehre, in meiner Hochzeit sein zu dürfen, was wollt ihr also mehr?’
Ich kontaktierte sie nach der Hochzeit nie wieder. Sie schrieb mir, um zu fragen, wie sie mein Geschenk gegen einen Gutschein im Laden umtauschen könne. Ich antwortete nie.” (ligamentary)